Thomas DTW Thomas DTW Serpollet DTW Serpollet DTW Daimler Motorwagen Daimler Motorwagen bay. MCCi bay. MCCi württ. Kittel DTW württ. Kittel DTW Stoltz DTW Stoltz DTW Home Home Entwicklung Entwicklung Länderbahn Länderbahn DRG bis 1930 DRG bis 1930 DRG ab 1932 DRG ab 1932 SVT SVT VS / VB VS / VB Literatur Literatur Links Links Impressum Impressum
Dampftriebwagen der Gattung MCCi der K. Bay. Sts. B. (Epoche 1) Das Vorbild Die ersten Versuche mit einem Dampftriebwagen machte die Königlich Bayrische Staatseisenbahnen im Jahr 1882. 20 Jahre später kaufte die K.Bay.Sts.B. erneut  bei Ganz in Budapest einen als Mci bezeichneten Dampftriebwagen, der sich allerdings aufgrund seiner geringen Leistung und Kapazität nicht sonderlich bewährte.  Schließlich ließ die K.Bay.Sts.B. in den Jahren 1905 und 1906 bei MAN (Wagenkasten) und Maffei (Maschinenanlage) sieben Dampftriebwagen bauen, die sie als  Gattung MCCi bezeichneten.   Als Antriebsanlage für die vierachsigen Fahrzeuge fand die gleiche Maschinenanlage wie für die ML 2/2 Verwendung. Der Dampfdruck wurde auf 16 atü erhöht, der  Zylinderdurchmesser verkleinert und die Kuppelstangen nach außen verlegt. Das Motorgestell konnte zu Wartungszwecken vom Wagenkasten getrennt und aus-  gefahren werden. Vier der MCCi erhielten Wasserrohrkessel (System Turgan), die drei anderen stattete man mit gewöhnlichen Heizröhrenkesseln aus. Auf einen  Heizer konnte durch den Einbau einer halbautomatische Feuerung verzichtet werden.   Im Mittelteil des Triebwagens waren zwei Fahrgastgroßräume mit quer angeordneten Sitzbänken angeordnet, in der Mitte durch einen Abort und eine Trennwand mit  Tür getrennt. Das Fahrzeugende mit dem Triebdrehgestell diente der Aufnahme der Dampfmaschine, in dem anderen Ende waren Führerstand und Gepäckraum  untergebracht. Der Zugang erfolgte über 2 eingezogene Einstiegsräume, die zwischen den Fahrgasträumen und dem Gepäck- bzw. Maschinenraum angeordnet  wurden. Darüber hinaus verfügte der Gepäckraum auf jeder Seite eine doppelflügelige, die Führerstände jeweils einfache Türen.  Eingesetzt wurden die Dampftriebwagen im Raum München, mit ihrer Höchstgeschwindigkeit von 75 km/h waren diese auch für den Einsatz auf Hauptbahnen vor-  gesehen. Bewährten sich diese Fahrzeuge anfangs auf den Strecken in ihrem Einsatzgebiet, so führte später die ständige Überlastungen (Überschreitung der An-  hängelast) zu einem erhöhten Verschleiß der Antriebsanlage  mit nachfolgenden Schäden. Der Einsatz der Triebwagen reduzierte sich im Zeitraum des I. Welt-  krieges immer mehr, bis diese schließlich für  einen längeren Zeitraum abgestellt wurden (1927 Einsatztage 52,6 %). Da jedoch die Wagenkästen noch in einem guten Zustand waren, wurden 5 der Fahrzeuge ab Mitte der 20er Jahre umgebaut. Aus vier Triebwagen entstanden  1923/24 die Elektrotriebwagen elT 701…704,  die späteren ET 85 01…04. Die Elektrotriebwagen sehr bewährten sich sehr, so dass diesen eine Neubauserie von  Elektrotriebwagen mit nahezu gleichen Aufbau folgte. Aus dem Fahrzeug 14503 entstand 1928 der Verbrennungstriebwagen VT 865, der im Nürnberger Vorort-  verkehr eingesetzt und bereits 1933 abgestellt wurde.           Das Modell Auf der Spielwarenmesse 2008 wurde das Modell eines Dampftriebwagens der Gattung MCCi vom Kleinserienhersteller Micro Metakit vorgestellt, ausgeliefert  wurden diese dann 4 Jahre später. Neben 2 Varianten des Dampftriebwagens mit unterschiedlicher Farbgebung (MCCi Nr. 14 503 Regelausführung grün, Nr. 14 507 mit blauer Sonderlackierung zur Landesgewerbeausstellung Nürnberg 1906) darüber hinaus auch als spätere Umbauten in die Elektrotriebwagen elT 701...704  sowie als Verbrennungstriebwagen VT 865. Ein Modell des VT 865, der beim Vorbild aus dem MCCi Nr. 14 503 entstand, findet sich als Eigenbaumodell ebenfalls  auf dieser Homepage unter der Rubrik “DRG bis 1930”. Die in kleinen Serien handgefertigten Modelle vom Micro Metakit (Auflage des MCCi in Regelausführung 65 Exemplare) entstehen in hochdetailierter Bauweise,  konstruktiv sind diese Modelle im Anlageneinsatz dann jedoch auf große Radien (R 10, 888 mm) angewiesen. Zugunsten der vorbildgerechten Detaillierung der  Signallampen wurde auf ein Beleuchtung derselben, ebenso einer Innenbeleuchtung verzichtet. Ein Decoder ist nicht serienmäßig, kann jedoch nachgerüstet  werden. Geliefert wird das Triebwagenmodell in einer Kartonverpackung mit einer mehrteiligen Schaumstoffverpackung. Als innere Verpackung dient ein Stück Plexiglas mit  Vertiefungen für die Radsätze und einem geformten Schaumstoffteil für Dach sowie Stirnseiten. Zum Halt und Einlegen in die restliche Verpackung werden Modell  und innere Verpackung mit einem Fliestuch eingeschlagen. Wohl beim Einpacken herstellerseits hatte sich beim erworbenen Modell das Tuch in eine der Türklinken verhakt, vom Gehäuse gelöst und unübersehbare Spuren im Lack hinterlassen. Wohl kein Einzelfall, ein weiteres Modell des Händlers wies gleiche Spuren auf. Einige weitere Bilder, auch im Vergleich mit dem Modell des VT 865 finden sich auf folgender Seite.    bay. MCCi, Betriebsnummer 14 503 (Micro Metakit)                                                                                                                                      Technische Daten der Triebwagen Betriebsnummer Länderbahn 14 501 - 507 Beschaffungsjahr 1905/06 Gattungsbezeichnung MCCi Achsanordnung (bh2)2´ LüP              (mm) 19 720  1) / 19 940 2) Lieferfirma Wagenteil MAN              Antrieb Maffei Sitzplätze 3. Kl 52 Dienstmasse, unbes.    (t) 51,5  1) /  53  2) Antrieb Bauart Dampfmaschine Dauerleistung          (kW/PS) 145 / 200   Steuerung Heusinger Geschwindigkeit           (km/h) 75 Modell  Hersteller Micro Metakit Bestellnummer 08 201H 1)  Wasserrohrkessel Turgan  14 501 / 502 / 505 / 506 2)  Heizröhrenkessel 14 503 / 504 / 507
Länderbahn
pr. AT 1 pr. AT 1 pr. AT 3 pr. AT 3 (sä.) 9015 (sä.) 9015 pr. V.T.2 pr. V.T.2 bad. Kittel DTW bad. Kittel DTW sä. DET sä. DET AEG Vorführwagen AEG Vorführwagen T2 MFWE T2 MFWE bay. MCCi bay. MCCi