"Fliegender Hamburger" "Fliegender Hamburger" Bauart "Hamburg" Bauart "Hamburg" Bauart "Leipzig" Bauart "Leipzig" Bauart "Köln" Bauart "Köln" Bauart "Berlin" Bauart "Berlin" Bauart "Kruckenberg" Bauart "Kruckenberg" Home Home Entwicklung Entwicklung Länderbahn Länderbahn DRG bis 1930 DRG bis 1930 DRG ab 1932 DRG ab 1932 SVT SVT VS / VB VS / VB Literatur Literatur Links Links Impressum Impressum
Schnelltriebwagenzug Bauart "Berlin" SVT 137 901 (Epoche 2)  Das Vorbild Die Nachfrage der Schnelltriebwagen-Verbindungen brachte einen kontinuierlichen Ausgebau des Schnellverkehrsnetzes mit sich. Zur Erhöhung der Platzkapazität  sowie des Komforts wurde nach dem Schnelltriebwagen Bauart "Leipzig" die Bauart "Köln" mit kurzgekuppelte Einzelwagen beschafft. Die bei diesen Farzeugen in  den Maschinendrehgestellen untergebrachten Maybach -Dieselmotore GO 5 / GO 6 brachte dies bezüglich Platzausnutzung und Komfort in den Wagen eine Reihe  Nachteile mit sich, zudem erforderten im Betriebsdienst die schnelllaufenden und hoch belastete Motore einen recht  hohen Unterhaltungsaufwand. Angesichts der im Ausland positiven Erfahrungen mit langsamlaufenden Dieselmotore legte  MAN  zur Entwicklung des "Köln" einen Alternativentwurf mit dem  langsamlaufenden Schiffsdieselmotor W 8 V 30/38 mit einer Leistung von 970 kW / 1320 PS bei 700 U/min vor. Wegen der Größe und Gewicht konnte dieser Motor  nicht wie bei den zuvor erbauten Triebwagen in einem Drehgestell untergebracht werden, deshalb bot MAN in seinem Entwurf als Antrieb einen Maschinenwagen  an, der mit einem 3-teiligen Wagenzug gekuppelt wurde.   Nach Abgabe des Entwurfes durch MAN ermunterte die Reichsbahn die weitere Projektbearbeitung, wollte diese sich von den Vorteilen des Langsamläufers -  betriebliche Zuverlässigkeit sowie niedrige Unterhaltungskosten - überzeugen. 1936 erteilte die DR den Lieferauftrag für zwei 4-teilige Einheiten mit den Betriebs-  nummer 137 901 -  137 902 a /b / c / d sowie ein Reserve-Maschinenwagen 137 903 a. Mit diesen Schnelltriebwagen sollten die Mängel der zuvor gelieferten  Bauarten - keine abgeschlossene Abteile bzw. zu geringe Abteillänge, kein ausreichender Küchenraum, kein Speiseraum - abgestellt werden. Geliefert wurden die  beiden, später als Bauart "Berlin" bezeichnete Schnelltriebwagen sowie der Maschinenwagen zwischen Februar bis Oktober 1938, damit vor den 3-teiligen  Triebwagen "Köln". Nach Lieferung wurden diese Fahrzeuge beim Bw Berlin Anhalter Bahnhof beheimatet.  Der Kriegsbeginn führte ab August 1939 sofort zu einer  Bewirtschaftung von Dieselkraftstoffen und damit zu einer vollständigen Einstellung des Verkehres mit Verbrennungstriebwagen. Die Maschinenwagen wurden dem  Oberkommando der Marine als Notstromaggregate übergeben und in Frankreich eingesetzt.  Die beiden Wagenzüge dienten dem RZA München als Bürozug. Bei  einem Angriff auf Türkenfeld wurde beide b - Wagen zerstört. Ebenso wurde der Maschinenwagen 137 901 a zerstört, 137 903 a gilt als verschollen. Der  Maschinenwagen 137 902 a befand sich mit Kriegsende  im RAW Wittenberge. Mehr zum Vorbild als auch zum Modell findet sich auf der Homepage “SVT 137 901 -  Schnelltriebwagen der Bauart “Berlin”.  Das Modell 2012 wurde auf der Messe "modell hobby spiel" in Leipzig ein Gehäusebausatz des 4-teiligen Schnelltriebwagens SVT 137 901 von DRG Modell Berlin vorgestellt,  gezeigt wurde ein Handmuster des Gehäuses vom Maschinenwagen (137 901 a). Basis für diesen Umbau ist ein Modell des SVT "Köln" von Liliput, Hauptarbeit ist  ein Austausch der seitlichen Wagenkastenteile des Spendermodells durch geätzte Ns-Blechteile des Umbausatzes. Lieferbar ist der BS in mehreren  Ausstattungsvarianten, von einem Grundbausatz (Ätzbleche, Kleingußteile Aufbauten Maschinenwagen) bis hin zum Fertigmodell. Neben der Kürzung eines der  Endwagen des Liliputmodells zum Umbau als Maschinenwagen erstrecken sich die weiteren Arbeiten auf die Überarbeitung der Wagendächer (Aufbauten) sowie  der Fenster in den Führerständen. Das Handmuster des Maschinenwagens zeigt durch die Verwendung des Fahrwerkes des Liliput-Modells vom SVT “Köln” deutliche Abweichungen gegenüber dem  Vorbild. So dass für den Bau des Modells anstelle der Liliput-Fahrwerke die Verwendung von Eigenbaufahrwerke vorgesehen wurde. Hierbei konnten zudem  Abweichungen der Wagen- sowie Drehzapfenlängen gegenüber dem Umbausatz berichtigt werden. Erforderlich ist darüber hinaus die Kürzung der Maschinen-  drehgestelle bei den Endwagen von 4,0 auf 3,0 m Vorbildmaß. unten Eigenbaufahrwerk des Steuerwagens, oben Liliput-Fahrwerk des "Köln"-Endwagens mit MTD (4,0 m Radsatzstand) rechts  Darüber hinaus wurde anstelle des Liliput-Antriebes über ein Drehgestell das Fahrwerk einer Roco BR 216 mit einem Faulhaberantrieb von sb für den  Maschinenwagen verwendet. Fahrwerk des Maschinenwagens mit Antriebskomponenten der BR 216 (Roco)  Angesichts des Aufwandes für den 4-teiligen Triebzug wurde der Bau als Gemeinschaftsprojekt in Zusammenarbeit mit einem anderen Modellbauer verwirklicht. SVT 137 901 (DRG), Rohbau Maschinenwagen 137 901 a, Mittelwagen 137 901 b Mittelwagen 137 901 c, Steuerwagen 137 901 d Technische Daten der Triebwagen Betriebsnummer bei der DRG SVT 137 901 - 902 des Reservewagens         137 903 Beschaffungsjahr 1938 Gattungsbezeichnung MPwPost4üvT + B4üv +  B4üv + BWR4üvS-36 Achsanordnung 2´Bo + 2´2´+ 2´2´+ Bo 2´ LüP                              (mm) 86 755 Lieferfirma Wagenteil      MAN, Werk Nürnberg                   Motor MAN, Werk Augsburg         Elektrik BBC Sitzplätze 2. Kl / Restaurant 126 / 29 Dienstmasse, unbes.   (t) 212,7 Antrieb Bauart Dieselmotor Dauerleistung              (kW/PS) 970 / 1320   Leistungsübertragung elektrisch Getriebebauart/Generator GE 1100/8 Geschwindigkeit          (km/h) 160 Modell Gehäuse-BS - Hersteller DRG Modell Berlin             
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