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Zweiachsiger dieselmechanischer Triebwagen VT 804 (Epoche 3) Das Vorbild Nachdem für die Straßen- und Schienenfahrzeuge leichtere und betriebstüchtigere Dieselmotoren zur Verfügung standen, wurde diesen in Triebwagen wegen  geringerem Kraftverbrauch sowie geringerer Brandgefahr gegenüber Vergasermotoren den Vorzug gegeben. Von Wegmann (Kassel) wurden 1927 vier Triebwagen  als VT 801 - 804 geliefert und im Bww Frankfut/M Hbf (801/802) sowie Bw Bremen P (803/804) beheimatet.   Auch bei diesen Fahrzeugen entsprachen bei Wagenkästen in Bauweise, den Abmessungen und der Raumaufteilung den zuvor erbauten schweren benzol-  mechanischen Triebwagen VT 705 - 708 sowie 709 - 712. Die Maschinenanlage war in einem Tragrahmen untergebracht, der sich auf dem Treib- sowie Laufradsatz  abstütze. Jeder der Zylinder des Sechszylindermotors W6V 11/18 von MAN verfügte über eine eigene Einspritzpumpe, bei geringer Belastung war eine Abschaltung  einzelner Zylinder vorgesehen. Da hierdurch die Motoren ungünstig beansprucht wurden, wurde die Abschaltung bald untersagt. Die Leistungsübertragung erfolgte  über ein Fünfganggetriebe sowie Radsatzwendegetriebe (beide Bauart Soden) der Zahnradfabrik Friedrichshafen. Die Maschinenanlage erwiese sich im Betrieb als zu schwach und wurden ab 1933 gegen leistungsstärkere Motore von MAN mit einer Leistung von 150 PS (110  kW) getauscht. Die ebenfalls unbefriedigenden Getriebe wurden gegen ein Mylius-Vierganggetriebe cv 2a und Radsatzgetriebe H (Deutsche Getriebe GmbH)  ersetzt. Die zuvor verstärkten Maschinentragrahmen waren den Belastungen nicht gewachsen und mußten erneuert werden.   Mit Kriegsbeginn zunächst abgestellt, wurden diese später im Militärverkehr, aber nachweislich auch wieder im öffentlichen Reiseverkehr eingesetzt. Die zur DB  gelangten VT 801 sowie 802 wurden 1947 in VT 70 900 und 901 umbezeichnet. Beide Fahrzeuge wurden 1953 ausgemustert und an die Württembergische  Eisenbahngesellschaft verkauft. VT 803 und 804 gelangten zur DR, diese behielten ihre Betriebsnummern.   Das Modell Dieses Modell ist ebenfalls wie das Modell des VT 708 aus einem 1986 vorgestellten Günter-BS entstanden. Für ein Modell der DR in der Epoche 3 konnte auf  einen Gaßner-Beschriftungssatz zurückgriffen werden. Eine Herausforderung an Lackierung und Dekorierung stellen bei dem zweifarbigen rot/elfenbeinen Modell  die zahlreichen Nietreihen dar, erschwerend durch die eingezogenen Mitteleinstiege sowie die Sonnenblenden. Ein sauberes Abkleben ist wegen mangelnder  Flexibilität der Abklebebänder beim Lackieren kaum machbar. Die Zierlinien (Decails) sind wegen der Nieten auch mit Weichmacher kaum anliegend anzubringen.  Bauberichte in den Modellbahnzeitschriften zeigen, dass selbst Profis mit diesem Modell ihr Problem haben, auch bei ebay eingestellte Modelle (abgesehen von den einfarbigen Ausführungen) sind selten sauber gearbeitet. Das vormals Günther Modell wurde von Weinert auf der Messe 2010 als Wiederauflage angekündigt.  VT 804 (Günther) der DR (Epoche 3 - Beschriftung Gaßner)  Technische Daten der Triebwagen Betriebsnummer bei der DRG VT 801 - 804 Beschaffungsjahr 1927 Gattungsbezeichnung CDvT Achsanordnung A 1 LüP    (mm) 12 969 Lieferfirma Wagenteil Wegmann               Motor MAN  1)               Getriebe ZF      2) Sitzplätze 2./3./4. Kl - / 16 / 30 Dienstmasse, unbes.   (t) 21,2 Antrieb Bauart Dieselmotor W 6 V 11/18 Dauerleistung    (kW/PS) 55 / 75 Steuerung  Gestänge Leistungsübertragung mechanisch Getriebebauart Soden Geschwindigkeit          (km/h) 70 Modell  Hersteller Günther / Weinert   Bestellnummer  3) 679 / 40121   1)  MAN Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg AG   2)  ZF Zahnradfabrik Friedrichshafen   3)  Ausgangsmodell
VT 717  VT 717 VT 137 520 VT 137 520 VT 754 VT 754 VT 710 VT 710 VT 715 / 716 VT 715 / 716 VT 856 VT 856 AT 591 / 592 AT 591 / 592 VT 708 VT 708 VT 804 VT 804 VT 757 VT 757 VT 814 / 815 VT 814 / 815 VT 865 VT 865 VT 10 002 VT 10 002
DRG bis 1930
VT 804 VT 804